Sie sind hier: Unsere Bereitschaft / Ehrenamtlicher Rettungsdienst

Ehrenamtlicher Rettungsdienst

Unter Notfallrettung versteht man die schnellst mögliche und qualifizierte Hilfe für akut verletzte oder erkrankte Personen.
Die Aufgabe des qualifizierten Krankentransportes ist es, kranke und hilfsbedürftige Personen zu befördern, die keine sofortige Notfallversorgung benötigen und deren Transport planbar ist.
Beides zusammen wird als Rettungsdienst bezeichnet und ist im Bayerischen Rettungsdienstgesetz (BayRDG) verankert

Rettungswache Mallersdorf mit Notarzteinsatzfahrzeug
Foto: BRK Mallersdorf

Wer arbeitet im Rettungsdienst?

An der Rettungswache des BRK in Mallersdorf sind 7 Personen haupt-/nebenberuflich und 5 Helfer ehrenamtlich aktiv in der Notfallrettung und im qualifizierten Krankentransport.

Zu den Aufgaben des öffentlichen Rettungsdienstes gehören die Notfallrettung und der qualifizierte Krankentransport.

Unter Notfallrettung versteht man die schnellst mögliche und qualifizierte Hilfe für akut verletzte oder erkrankte Personen. In der Notfallrettung bemühen sich Notärzte und Rettungsassistenten um die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen, stellen die Transportfähigkeit her und begleiten den Patienten in die nächste geeignete und aufnahmebereite Versorgungseinrichtung. Dieses wird in den meisten Fällen ein Krankenhaus sein, aber auch der Transport in eine geeignete Arztpraxis ist in Ausnahmefällen denkbar, z.B. bei kleineren Verletzungen.

Die Aufgabe des qualifizierten Krankentransportes ist es, kranke und hilfsbedürftige Personen zu befördern, die keine sofortige Notfallversorgung benötigen und deren Transport planbar ist. Beim qualifizierten Krankentransport wird der Patient von einem Rettungssanitäter betreut, der den Gesundheitszustand des Patienten überwachen und bei einer Verschlechterung die erforderlichen Maßnahmen einleiten kann. Zu den Aufgaben des Krankentransportes gehören Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus, Verlegungsfahrten von Klinik zu Klinik oder zur ambulanten Untersuchung. Die angenehmste Fahrt die man in einem Krankenwagen wohl machen kann, ist sicher die zurück in die eigenen vier Wände.

Da es bei den Einsätzen des Rettungsdienstes meist um Menschenleben geht, wird von den ehrenamtlichen Helfern ein hohes Maß an Verantwortung und eine umfangreiche Ausbildung erwartet. Während der Helfer nach der Fachausbildung Rettungsdienst als Fahrer auf Krankentransport- und Rettungswagen eingesetzt wird, kann der Rettungssanitäter als Teamleiter auf dem Krankenwagen oder als Fahrer im Notarzteinsatzfahrzeug seine Dienste leisten. Erst mit der Ausbildung zum Rettungsassistenten kann der Helfer als Assistent des Notarztes tätig werden und damit als Teamleiter auf dem Rettungswagen eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Personal stellt die Helfer vor eine große Herausforderung, da die Profis an den Helfer im Einsatzgeschehen die gleichen Anforderungen stellt wie an seine Kollegen.

 

Alle Krankentransport- und Rettungswagen werden zentral beschafft und entsprechend dem Typ "BAYERN". Ausstattung und Ausrüstung sind weitgehend einheitlich.

Gerätewand des Rettungswagens
Foto: BRK Mallersdorf

Ausbildung

Als Grundvoraussetzung werden unsere Helfer zunächst die Helfergrundausbildung absolvieren, ehe sie als Praktikant auf dem Krankenwagen oder Rettungswagen mitfahren können. Bei entsprechendem Interesse kann der Helfer die weitere Ausbildung durchlaufen:

  • Fachausbildung Rettungsdienst (160 Std.)
  • Ausbildung zum Rettungssanitäter (520 Std.)
  • Ausbildung zum Notfallsanitäter (3 Jahre)

Während der Helfer nach der Fachausbildung als Fahrer auf Krankentransport- und Rettungswagen eingesetzt wird, kann der Rettungssanitäter als Teamleiter auf dem Krankenwagen oder als Fahrer im Notarzteinsatzfahrzeug seine Dienste leisten. Erst mit der Ausbildung zum Rettungsassistenten/ Notfallsanitäter kann der Helfer als Assistent des Notarztes tätig werden und damit als Teamleiter auf dem Rettungswagen eingesetzt werden. 

Selbstverständlich bilden sich unsere Helfer ständig fort. In der Rubrik Termine können Sie die aktuellen Aus- und Fortbildungangebote einsehen.  

zum Seitenanfang